Atem & Prana

Der Atem ist intensiv mit allen Ebenen des Menschen verknüpft. Jeder kleine Reiz, von außen oder innen kommend, verändert die Art und Weise zu atmen. Die Atmung reagiert empfindlich und unmittelbar auf psychische und physische Veränderungen. Die Atembewegung beeinflusst die Herzfunktion und den Blutkreislauf, Sauerstoffversorgung, Kohlendioxidspiegel, Ionenkonzentration und damit den gesamten Stoffwechsel. Auf der Ebene des Zentralnervensystem beeinflusst die Atmung die Bewusstseinsvorgänge des Menschen und damit sein Empfindungs- und Gefühlsleben.

Pranayama bezeichnet die Atemübungen im Yoga. Aus der Sicht eines Yogis ist Prana die Lebensenergie, eine Energie, die den gesamten physischen Körper durchzieht und eine Verbindung zwischen Körper und Geist darstellt.
Der Atem ist die äußerliche Manifestation von Prana.
Atem ist die grobe Struktur, Prana die Feine.

Wenn der Atem ruhig ist, wird der Geist ruhig. Wenn der Geist schnell und unruhig ist, ist es auch der Atem.

Wenn Du also lernst die äußere Atmung zu kontrollieren, lernst Du auch, Deine innere vitale Kraft zu steuern.